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30.10.2018: Aufräumarbeiten nach Sturmeinsätzen

Nachdem man etwas ruhen konnte, begannen heute um 07 Uhr bereits die Aufräumarbeiten im Einsatzgebiet. Betroffen waren dabei die Heubergstraße, die L 104 sowie der Feisterergraben. In letzteren hatte man insgesamt 3 Schadenstellen abzuarbeiten. Unterstützt wurde man dabei tatkräftig von den Anwohnern mit Traktor, Seilwinde und Motorsägen, sodass man rasch zur nächsten Stelle konnte. Die Aufräumarbeiten waren bis Mittag im Gange.

Ein kleiner Einblick über die Zahlen der vergangenen 24 Stunden:

20 Einsätze, die abgearbeitet wurden
235 Mann im Einsatz
über 600 Stunden reine Einsatzzeit
fast 300 Kilometer wurden mit den Fahrzeugen zurückgelegt

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29. und 30.10.2018: Sturmeinsätze im Einsatzgebiet

Die Unwetterwarnung allein war schon schlimm genug, aber was auf die Kameraden der FF Mixnitz in dieser Nacht zukam, hat alles übertroffen.

Aber von Beginn an. Den ganzen Tag über zogen bereits starke Sturmböen über die Steiermark her, sodass man damit rechnen konnte, den einen oder anderen Baum von der Straße zu entfernen. Um 18:13 Uhr folgte dann von der Landesleitzentrale Steiermark die erste Alarmierung, ein Baum ist auf der L 121 bei KM 14,6 abgerissen und auf die Fahrbahn gestürzt, ein Auto konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr unter dem Baum hindurch. Unverzüglich rückte das RLFA-T Mixnitz mit 6 Mann zum Einsatzort aus, 4 Mann blieben vorerst noch im Rüsthaus zur Reserve.
Dann um 18:20 folgte von der Landesleitzentrale der nächste Einsatzbefehl. Auf der L 104 beim Holzlagerplatz ist ebenfalls ein Baum durch den Wind abgebrochen worden und hat aber ein Auto beim herabfallen direkt getroffen. Zu diesem Einsatz rückte der LKWA Mixnitz mit den 4 Mann aus, das RLFA-T kam nach beendigung der ersten Einsatzstelle nach. Nach Ersterkundung des GK vom LKWA wurde das Rote Kreuz nachalarmiert, da die Fahrerin des PKW leichte Verletzungen aufwies. Das eintreffende RLFA-T unterstützte den LKWA bei der Zerschneidung des Baumes und der Entfernung der Äste. Während der Arbeiten kam von der Landesleitzentrale die Meldung, dass ebenfalls auf der L 104 nach der Murbrücke ebenfalls ein Baum die Straße blockiert und das Rote Kreuz nicht vorbeikommt. Daraufhin blieben 2 Mann von der RLFA-T Mannschaft als Unterstützung beim LKWA Mixnitz für die Aufräumarbeiten, während die restlichen 4 Mann sich zur nächsten Schadensstelle begaben, um die Straße freizumachen damit das Rote Kreuz zur verletzten Person anrücken kann.
Nachdem beide Schadenstellen abgearbeitet wurden, kam der nächste Einsatzbefehl mit den Informationen, weitere Bäume auf der L 104. Die Mannschaften vom RLFA-T und LKWA machten sich somit zur Bewältigung der Schadensstellen und konnten um 20:05 zum ersten Mal am Abend wieder ins Rüsthaus einrücken und das Fahrzeug Einsatzbereit machen.

Die Ruhe währte aber nur kurz, denn bereits 20 Minuten später kam der nächste Einsatzauftrag, wieder sind umgestützte Bäume auf der L 104 gemeldet worden. Sofort machten sich 6 Mann mit dem RLFA-T auf den Weg, um den Einsatz abzuarbeiten. In der Zwischenzeit, nämlich um 21 Uhr, kam es zu einem Stromausfall in Mixnitz. Daraufhin rückte der LKWA mit 6 Mann aus, um sich der Sache anzunehmen und gemeinsam mit der STEWEAG wieder Licht nach Mixnitz zu bringen.
Die Mannschaft vom RLFA-T hat auf der L 104 weitere 2 Einsätze abgearbeitet, damit die Straße befahrbar war. Diese Serie war um 22:30 Uhr beendet und man rückte wieder ins Rüsthaus ein.

Dann um 22:50 folgte die erneute Alarmierung der FF Mixnitz. Diesesmal rückte die Mannschaft des LKWA auf die L 104 aus, um Bäume von der Straße zu entfernen. Die Mannschaft des RLFA-T rückte um 23:10 Uhr auf die L 121 aus, wo wieder ein Baum die Straße blockierte und unterstützte danach die Mannschaft des LKWA bei den Schadensstellen auf der L 104.
Nachdem die Fahrzeuge um 00:30 wieder ins Rüsthaus eingerückt und Einsatzbereicht gemacht wurden, stärkte man sich noch mit einer Jause und hoffte auf eine ruhige Nacht.

Dem war nicht so, denn um 03:24 Uhr alarmierte uns die Landesleitzentrale Steiermark zu Baumbergungen auf der L 104. Wieder lagen auf der Straße Bäume, welche durch den Wind abgebrochen sind und versperrten somit die Durchfahrt mit den Fahrzeugen. Die Kameraden rückten mit RLFA-T und LKWA Mixnitz zur Schadenstelle aus und haben sie in über 1 Stunde erfolgreich abgearbeitet.IMG_3483[1] IMG_3484[1] IMG_3485[1] IMG_3487[1]

24.05 – 26.05.2018 Hangrutschung Gesamt

Wie bereits auf der Homepage sowie auf Facebook berichtet, kam es am Donnerstag Nachmittag im Ortsteil Mixnitz zu einer Hangrutschung, bei welcher der hintere Bereich des Wohnhauses mit den Schlamm- und Erdmassen gefüllt war. Zum Glück war zum Zeitpunkt der Rutschung die Besitzerin nicht anwesend, sondern haben die Tragödie später erst gefunden.

Die erste Alarmierung für die Feuerwehr Mixnitz war um 14:51 Uhr mit dem Einsatzstichwort “T07 Unwettereinsatz” und der Zusatzinformation “Hangrutschung”. Umgehend rückte das RLFA-T und der LKWA Mixnitz zur Einsatzadresse aus. Nach der ersten Erkundung von Einsatzleiter ABI a.D. Schentler Johann wurde über die Landesleitzentrale Florian Steiermark ein Geologe des Land Steiermark angefordert, um sich einen genaueren Überblick der Bodenverhältnisse und der Gefahren zu machen. Weiters wurde Bürgermeisterin Eva Schmidinger sowie Amtsleiter Patrik Pretterer über den Einsatz informiert, welche auch an die Einsatzstelle kamen um sich vom Geschehenen einen Eindruck zu machen.
Nach Eintreffen des zuständigen Geologen kam dieser zum Entschluss, dass durch den anhaltenden Regen für das Objekt “Gefahr in Verzug” besteht und die Bewohnerin daher für die nächsten Tage bei ihrer Tochter unterkommen muss. Weiters war eine Hangsicherung durch die Feuerwehr nicht möglich, da das Risiko für weitere Rutschungen zu groß war, um ein sicheres Arbeiten zu gewähren. Darum entschloss man sich zu groben Sicherungsmaßnahmen um ein Betreten des Gefahrenbereiches zu verhindern.

Freitags war bereits am Vormittag ein weiterer Geologe des Landes Steiermark sowie ein Vertreter der Abteilung 14 des Landes, Fachbereich „Rutschhangsicherung und Landschaftswasserbau“ an der Einsatzstelle, um mit der Gemeinde den Vorgang zu besprechen. Da es am Freitag Vormittag zu keinen Niederschlägen kam, wurde als erster Schritt auf dem Hochplateau mit Schaltafeln 2 Schutzreihen gemacht, um das Wasser vom Gefahrenbereich ableiten zu können. Die Länge der Reihen beläuft sich auf über 150 Meter. Unterstützt wurde man bei der Erstellung der Schutzreihen von den Kameraden der Feuerwehr Pernegg.
Zwischenzeitlich wurde eine weitere Hangrutschung im Bereich Burgstall auf der Zufahrtsstraße gemeldet. Ein Fahrzeug rückte daraufhin aus, betrachtete die Lage und räumte den Schlamm weg, um die Straße für die Fahrzeuge wieder passierbar zu machen.

Der Samstag war der Hauptarbeitstag für die Feuerwehr. Bereits um 7 Uhr Früh sammelte man sich im Rüsthaus, bestückte die Fahrzeuge mit Scheibtruhen und Schanzwerkzeug und fuhr zum Einsatzort aus. Für die Erdmassen auf der Rückseite des Hauses wurde ein Bagger sowie ein LKW der Firma STHE Stefan Henninger Erdbau und Transport GmbH besorgt. Die Erdmassen im Haus wurde mit Scheibtruhen auf die Einfahrt gebracht und dort vom LKW der Gemeinde Pernegg mittels Krangreifer aufgefasst.
Am Nachmittag wurde dann der Hang mit einer Plane abgedeckt, damit bei erneuten Niederschlag keine weitere Rutschung zu ermöglichen. Am Abend wurden dann die Fenster, welche zerstört wurden, provisorisch mit Holzverkleidungen abgedichtet.

Ein großer Dank geht dabei auch an die Feuerwehr Pernegg, welche uns am Freitag und Samstag mit ihrer Mannschaft und ihrem Arbeitseinsatz tatkräftig unter die Arme gegriffen haben um die Schadenstelle schneller als erwartet abzuarbeiten.

Hier sind noch ein paar Impressionen vom Einsatz

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06.05.2018 Florianimesse in Mixnitz

An einem sonnigen und wunderschönen Sonntag fand am 06. Mai traditionell die Florianimesse in Mixnitz statt. Gemeinsam mit der FF Pernegg/Mur marschierte der Marschblock, bestehend aus dem Musikverein Pernegg und den Kameraden der Feuerwehren Mixnitz und Pernegg vom Bahnhof in Richtung Bärenschützklamm zum Gruner Kreuz, wo die heilige Messe zu Ehren des Schutzpatrones der Feuerwehr, dem heiligen Florian, abgehalten wurde.
Ebenso wurde die Veranstaltung genutzt, um den ehemaligen Ortsstellenleiter der Bergrettung, Ing. Siegmund Wentner, für die tolle Zusammenarbeit zwischen den Einsatzorganisationen zu danken. Daher wurde ihm von ABI Wiltschnigg, ABI a.D. Schentler und OBI Kowatsch die Florianiplakette in Bronze übergeben.

Nach der Messe wurden alle anwesenden Personen eingeladen, sich beim Rüsthaus noch zusammen zu gesellen und sich bei Köstlichkeiten zu stärken.

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11.05.2018 Fire-Cross-Lauf in Picheldorf

Sehr erfolgreich war die Teilnahme der Feuerwehr Mixnitz bei der 10.Auflage des Fire-cross-lauf in Pichldorf.
Insgesamt konnten 3 Pokale in Empfang genommen werden.

2.Platz Mixed-Team Feuerwehr mit Alma Ebner, Stefan Hirtler und Michael Greimelmaier

2.Platz Jugend 2 Maximilian Lankmaier.

2.Platz Feuerwehr /Erwachsene: Stefan Hirtler

 

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16.03.2018 Wehrversammlung

Am gestrigen Freitag Abend begann pünktlich um 19 Uhr die diesjährige Wehrversammlung der FF Mixnitz.
Als Ehrengäste konnte Kommandant ABI Bernhard Wiltschnigg den Bereichsfeuerwehrkommandanten von Bruck/Mur LFR Reinhard Leichtfried, unsere Bürgermeisterin der Gemeinde Pernegg/Mur Eva Schmidinger, als Vertretung der Bergrettung Mixnitz den Ortsstellenleiter-Stellvertreter Heinz Pircher und seitens der Feuerwehr Pernegg die Kameraden OLM Martin Illmayer und LM Florian Freidorfer begrüßen.

Knapp 10.000 Stunden verrichteten die Kameraden im vergangenen Jahr ehrenamtlich für das Wohl der Bevölkerung, aufgeteilt in 93 Einsätze, 75 Übungen und 918 Tätigkeiten. Nur durch eine sehr gute Ausbildung unserer Kameraden, welche bereits in der Jugend durch das engagierte Betreuerteam der Jugend um den Jugendwart LM d.F. Michael Greimelmaier mit seinem Betreuerteam OFM Alma Ebner und LM Johann Ebner, ist es möglich, eine so schlagkräftige Truppe zu haben.

Im Bericht des Ausbildungsbeauftragten OBI Andreas Kowatsch lag ebenso eine Wertschätzung eines jeden Kameraden, der an jeden zweiten Freitag sich Zeit nahm, um an einer Übung oder Winterschulung teilzunehmen. Ebenso erörterte er glücklich, dass 20 bzw. 30 Jahre nach der letzten Bewerbsgruppe sich erneut 10 Kameraden das Ziel vor Augen nahmen, beim Leistungsbewerb für das Feuerwehrleistungsabzeichen auf Bereichs- und Landesebene  eine gute Leistung abzuliefern.

Im Rahmen der Wehrversammlung fanden auch einige Angelobungen, Beförderungen und Auszeichnungen statt.
Angelobt wurden: JFM Jakob Berger, JFM Valeria Ebner, JFM Janine Kohlhauser, JFM Leonie Pircher und JFM Samuel Pircher.
Befördert wurden:
Zum Oberfeuerwehrmann: FM Alma Ebner, FM Lara Eibl, FM Anna-Maria Holzer, FM Theresa Holzer und FM Elena-Sophie Kulmer
Zum Oberlöschmeister des Sanitätsdienst: LM d.S. Gerlinde Kowatsch-Hirschegger
Ausgezeichnet wurden:
Mit der Katastrophenhilfsmedaille in Bronze:

LM d.F. Jürgen Mild, LM d.F. Michael Greimelmaier, OLM d.F. Stefan Hirtler, OLM d.V. Michael Ebner, BM Christoph Kraudinger, OFM Andreas Hirtler und OFM Sebastian Lang
Mit der Katastrophenhilfsmedaille in Silber:
HFM Karl-Heinz Riedel, LM Johann Ebner, BM Klaus Eibl, OBI Andreas Kowatsch und ABI a.D. Johann Schentler
Durchgeführt wurden die Angelobungen und Auszeichnungen von ABI Bernd Wiltschnigg, Bürgermeisterin Eva Schmidinger und Bereichskommandant LFR Reinhard Leichtfried

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