Archiv für den Monat: Juli 2016

26.07.2016 Unwetter im Roßgraben

Um 07.00 Uhr wurden die Aufräumarbeiten fortgesetzt und von der Feuerwehr Mixnitz begleitet. Die Schadensstellen wurden laufend mit den Vertretern der Wildbach- und Lawinenverbauung besichtigt und die Lage beurteilt. Bei einem Objekt im Feisterergraben musste festgestellt werden, dass ein Hang hinter dem Stallgebäude teilweise abgerutscht ist. Um ein weiteres Abrutschen zu verhindern, wurde der Hang mit Planen großflächig abgedeckt.

Nach Reinigung der Gerätschaften, die nach diesem lang andauernden Mureneinsatz entsprechend umfangreich waren, konnte um ca. 20.00 Uhr der Einsatz beendet werden. Die Landesstrasse L 104 bleibt aber bis auf Weiters gesperrt.

Die sehr gute Zusammenarbeit mit allen Behördenvertretern und sonstigen Einsatzorganisationen und die Bereitschaft von privaten Unternehmen, rasch und unbürokratisch zu helfen, sollte hier besonders erwähnt werden. Von den Mitgliedern der Feuerwehr Mixnitz wurden in diesen drei Tagen ca. 520 Stunden geleistet und gerade bei solchen Unwettereinsätzen hat sich wieder einmal gezeigt, dass unsere hochgeländegängigen Fahrzeuge – Landrover, Pinzgauer und Unimog – bei solchen Einsätzen beste Dienste leisten.

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25.07.2016 Unwetter im Roßgraben

Um 05.30 Uhr rückte die Feuerwehr Mixnitz erneut zu den Murenabgängen in den Roßgraben aus – vorerst nur mit 3 Mann, die gemeinsam mit dem Geologen des Landes und der Fr. Bürgermeisterin Eva Schmidinger die Schadensstellen nun bei Tageslicht zu begutachten und die notwendigen Maßnahmen festzulegen hatten. Gegen 07.30 Uhr konnte die Lage zumindest soweit eingeschätzt werden, dass mit den ersten koordinierten Aufräumarbeiten begonnen werden konnte. Daher wurde die Feuerwehr Mixnitz mittels Sirene alarmiert und die bereits in den Nachstunden eingesetzten Bagger an den einzelnen Schadensstellen eingeteilt.

Gleichzeitig wurde die gesamte Lage vom Geologen, der Fr. Bürgermeisterin und dem Einsatzleiter vom Hubschrauber des Innenministeriums aus erkundet, um das gesamte Ausmaß an Hangrutschungen – vor allem in schwer zugänglichem Gebiet – zu erfassen und beurteilen zu können.

Dabei zeigten sich mehrere Schadensstellen, die nach Priorität abzuarbeiten waren:

  • Zwei Gehöfte sind über ihre herkömmlichen Zufahrtsstraßen nicht erreichbar – alternative Zufahrtsmöglichkeiten sind zu prüfen
  • Drei Gehöfte im Roßgraben sind durch weitere Maßnahmen zu sichern
  • Die zwischen den Muren eingeschlossenen Fahrzeuge frei zu bekommen
  • Ein Rückhaltebecken des Hollersbaches ist auszuräumen
  • Die beiden großen Muren, die die L 104 zum Teil 1,5 Meter hoch verlegt haben, sind so zu räumen, dass zumindest einspurig die Straße befahrbar wird und der Druck auf die Bahngleise der Lokalbahn Mixnitz – Breitenau verringert wird
  • Eine Verklausung des Breitenauerbaches ist zu beseitigen
  • Die Zufahrt in den Pretschgraben muss hergestellt werden, da diese Zufahrtsstraße zu einem Bauernhof führt
  • Die Abflüsse der Seitenbäche in den Breitenauerbach sind wieder sicher zu stellen
  • Im Feisterergraben ist eine Brücke freizumachen

 

Da bei all diesen Schadensstellen nur mit schwerem Gerät gearbeitet werden konnte, wurden neben den Fahrzeugen der Straßenmeisterei in Absprache mit den Verantwortlichen der Wildbach- und Lawinenverbauung und dem Geologen weitere Schaufelbagger, Radlader und LKWs von privaten Unternehmen angefordert. Die Fa. Veitsch Radex AG stellte sofort Radlader und LKWs, die Fa. Trippl Kettenbagger und LKWs, die Fa. Köck Bagger und die Fa. Kahr LKW zur Verfügung. Gegen Mittag wurde bereits an mehreren Schadensstellen gleichzeitig gearbeitet. Die Feuerwehr Mixnitz unterstützte und koordinierte diese Maßnahmen, versorgte die Tiere eines Bauernhofes mit Wasser, unterstützte beim Wegräumen von Holz aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich, erkundete mögliche alternative Zufahrtsstraßen zu den abgeschnittenen Objekten, sorgte aber auch für Getränke und Verpflegung für die eingesetzten Kräfte. Vielfach mussten auch Transportdienste geleistet werden, da ein zufahren zu den Einsatzstellen nur mit hochgeländegängigen Fahrzeugen möglich ist.

Um 13.00 Uhr fand unter der Leitung von Fr. Bezirkshauptfrau Dr. Budimann und Fr. Bürgermeisterin Eva Schmidinger eine Besprechung mit allen Beteiligten im Gemeindeamt Pernegg statt, um die weiteren Maßnahmen abzustimmen. Die Aufräumarbeiten wurden am Nachmittag fortgesetzt und um ca. 20.00 Uhr eingestellt, da viele Einsatzkräfte aber auch LKW und Baggerfahrer bereits zwölf Stunden und mehr im Einsatz waren.

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24.07.2016 Unwetter im Roßgraben

Am Sonntagabend gingen im Raum Mixnitz – Roßgraben schwere Unwetter nieder, die innerhalb kurzer Zeit gewaltige Regenmengen mit sich brachten. Um 23.30 Uhr wurde die Feuerwehr Mixnitz zu einem Murenabgang alarmiert – zu dieser Zeit ahnte noch niemand, dass dieses Ereignis die Feuerwehr länger beschäftigen wird. Bei Eintreffen an der Einsatzstelle wurde die Straße bereits von der Polizei gesperrt.

Nach einer Ersterkundung durch den Einsatzleiter HBI Bernd Wiltschnigg musste festgestellt werden, dass mehrere Muren entlang der L 104, das ist die Landesstrasse zwischen Mixnitz und Breitenau, abgegangen sind.  Bereits bei dieser Erkundung wurde ein PKW Lenker, der zwischen den Muren eingeschlossen war, befreit und in Sicherheit gebracht. Da ein Weiterkommen taleinwärts aufgrund der Größe der Muren für die Feuerwehr Mixnitz unmöglich war, wurde unverzüglich die Feuerwehr Breitenau zur Unterstützung nachalarmiert, sodass auch die weiter taleinwärts liegenden Bereiche der L 104 kontrolliert werden konnten.  Die Feuerwehr Breitenau brachte weiter sieben Personen, die in ihren Fahrzeugen zwischen den Muren eingeschlossen waren, in Sicherheit. Bewohner eines Bauernhauses wurden von der Feuerwehr Mixnitz ebenfalls aus ihrem Wohnhaus, das in der Gefahrenzone lag, in Sicherheit gebracht.

Aufgrund der Größe des Schadensereignisses war schnell klar, dass dieser Einsatz längere Zeit in Anspruch nehmen wird. Unverzüglich wurden Fr. Bürgermeisterin Eva Schmidinger, die Landesstraßenverwaltung, der örtliche Bauhof sowie ein Geologe des Landes Steiermark verständigt und zur Unterstützung angefordert.  Mit Baggern der Straßenverwaltung und eines privaten Unternehmers wurde versucht, zumindest weiteren Schaden an Objekten durch Freimachen von Abflüssen zu verhindern.  Nach Besichtigung der Schadensstellen und der Feststellung, dass keine Personen mehr unmittelbar gefährdet sind, wurde gemeinsam mit dem Geologen entschieden, die Arbeiten vorerst einzustellen. Es konnte in der Nacht keine Einschätzung getroffen werden, wie groß die Gefahr weiterer Murenabgänge ist und in wie weit eine Gefährdung der eingesetzten Mannschaft noch besteht.  Um 04.00 Uhr wurden die Arbeiten eingestellt und für 05.30 Uhr bei Tageslicht eine neuerliche Besichtigung der Schadenstellen vereinbart.

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22.7.2016 Übung Fahrzeugbrand

Im Zuge der allgemeinen Übungen fand am Freitag, den 22.7.2016, wieder eine Übung zur Brandbekämpfung statt.
Das Übungsszenario stellte einen Verkehrsunfall mit zwei PKW dar, wobei ein Fahrzeug Feuer fing und sich im anderen noch eine verletzte Person befand. Da das RLF-T zur Zeit einer umfassenden Sanierung bei der Fa. Rosenbauer in Linz unterzogen wird, stand zur Bewältigung dieser Schadenslage nur der LKWA und der MZFA zur Verfügung.
Dadurch konnte aber unser “Mini-RLF” mit der eingebauten leicht-Tragkraftspritze und 600l Wassertank sehr gut beübt werden.
Da das Unfallfahrzeug teilweise aus Leichtmetallen gebaut ist, stellte ein durchaus umfassender Metallbrand eine kleine Herausforderung für den Strahlrohrführer dar. Hierbei schmolzen und verbrannten ganze Teile des Fahrzeuges, wie zum Beispiel die Türen und Streben im Innenbereich.
Dennoch konnte mit ca. 400l Wasser das Fahrzeug komplett abgelöscht werden.
Die Bergung des zweiten KFZ übernahm das MZFA Pinzgauer mit der Seilwinde.

Eingesetzt:
LKWA, MTFA, MZFA Mixnitz

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09. und 10. Juli 2016: Anfeuern der FF Mixnitz

Traditionsgemäß fand zum 2. Juli-Wochenende wieder das Sommerfest am Vorplatz sowie im Rüsthaus der Feuerwehr Mixnitz statt. Heuer besuchten uns wieder zahlreiche Gäste an beiden Tagen und feierten mit uns bis in die frühen Morgenstunden. Die Disco wurde heuer vom Keller in die Fahrzeughalle verlegt, was der Stimmung aber keine Grenzen setzte. Etwas gemütlicher ging es im 1. Stock an der Weinbar zu, wo man mit verschiedenen Rot- und Weißweinen verköstigt wurde.

Am Sonntag spielten pünktlich um 10:30 das Bergland Trio & Frank Heller zum Frühschoppen an, bei welchem die Besucher trotz Hitze ausgelassen tanzten und mitsangen. Statt einer Verlosung fand dieses Jahr ein Schätzspiel für Jung und Alt statt.

 

Die Feuerwehr Mixnitz bedankt sich auf diesem Weg bei allen Gästen für Ihren Besuch und freut sich bereits auf das nächste Fest.

Hier noch ein paar Eindrücke:

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17.7.2016 Wandertag der Jugend

Kurzentschlossen traf sich die Jugend am Tag nach dem Bewerb um zur Drachenhöhle zu wandern.

Dabei wurde über so manches Hoppala bei den Bewerbsübungen gelacht und viele lustige Geschichten erzählt.

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16.7.2016 Landesjugendleistungsbewerb in Großsteinbach

Mit insgesamt 2500 Mädchen und Burschen traten unsere 11 Jugendlichen beim 46.Landesfeuerwehr-Jugendleistungsbewerb in Großsteinbach an ,um die begehrten Leistungsabzeichen zu erhalten.

Bei sehr kühlen Temperaturen konnten dann alle Gruppen und Teams tolle Zeiten mit sehr wenigen Fehlern vorweisen und stolz auf ihre Leistung sein.

insgesamt übten unsere coolen Kids dafür an 10 Tagen auf der Bewerbsbahn in Mixnitz.

Positiv zu erwähnen ist hier das gemeinsame Üben mit den Jugendlichen der Wehren Pernegg und Breitenau/Ort.

Den Nachmittag verbrachten alle im Tierpark Herberstein.

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